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It`s a MONKEY!

Ein erster Erfolg ist zu vermelden: Eines meiner Projekte, die ich mir vorgenommen habe, ist beendet! Vielleicht erinnert ihr euch noch. Ich habe mir doch die Freundin samt Sonderheft Stricken gekauft. Und – wie sollte es anders sein – darin war eine HÄKEL-Anleitung für ein süßes Äffchen. :) Und diese Anleitung kann ich im Gegensatz zu Strickanleitungen nämlich auch lesen.

Nu ist der kleine Fratz fertig geworden – noch bevor die neue Erdenbürgerin meiner Freundin Josefin Mitte November zur Welt kommt.

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Ich habe mich nicht ganz an alle Vorgaben gehalten. Den Zirkusschwanz zum Beispiel habe ich weggelassen, dafür noch ein Herzchen dazu gehäkelt und einen Mund gestickt, damit das Äffchen auch fröhlich aussieht.

Achso, und die Beinchen sind etwas länger geworden als in der Anleitung. Dafür musste aber der Hut sein.

Also, ich bin schon mächtig stolz auf mich. Mein erstes Amigurumi (musste erstmal nachschauen, wie das geschrieben wird ;)).

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~ Fremde Federn ~ Retro-Teppich

Diese Woche habe ich Probeexamen. Und jede Menge Mitleid verdient. ;)

Aber das Gute ist, nach fünf Stunden Klausur Schreiben bin ich so kaputt, dass ich nachmittags quasi frei habe. Deshalb stelle ich heute unseren tollen Retro-Teppich aus dem Ess-/ Wohnzimmer vor.

Handgefertigt – und nicht etwa wie bei Ikea von „kreativen Kunsthandwerkern“, nein – von meiner Mama.

Und zwar gehäkelt. Ein guter Weg der Wollreste-Verwertung, wie ich finde. Wenn das Garn nicht dick genug ist, nimmt man einfach ein zweites dazu. Wenn man es bunt haben will, auch noch in unterschiedlichen Farben.

Das gute Stück ist bestimmt dreißig Jahre, also älter als ich. Er stammt bestimmt noch aus Zeiten, als meine Mama noch Zeit hatte zum Handwerken… Oder ich war noch so klein, dass ich mich nicht erinnern kann, wie sie mit dem riesen Ding und einer Häkelnadel da saß und losgelegt hat.

Auf jeden Fall habe ich bei dem Wetter auch wieder riesig Lust bekommen, was aus Wolle zu machen. Und habe mir erstmal das Extra-Heft von der neuen Freundin durchgelesen. Jetzt sitze ich gleich an zwei Projekten auf einmal. Hoffe, ich bin nicht zu überambitioniert… Aber die Ideen sind alle soooo schön. :)

Und jetzt ist auch wieder die richtige Jahreszeit. Also ran da, lasst Nadeln glühen!

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Beuteltier

Na sowas, ich habe noch gar nicht meinen neuen Sommerbegleiter vorgestellt, der sich immer so kuschelig an meinen Rücken anschmiegt: Mein Turnbeutel.

Ganz schön schwierig, sich von hinten zu fotografieren. ;)

Zugegebenermaßen, die Idee ist alles andere als neu. Aber auch an mir ist der Turnbeutel-Hype nicht vorbei gegangen. Und eine eigene Note kann man ja immer noch dazu geben. Ich habe das in Form von gelb-orangenem Filz getan.

Dabei gibt es gerade für die Kordel-Befestigung mehrere Möglichkeiten:

Man kann die Kordel direkt einnähen, eine Öse reinhämmmern oder – wofür ich mich entschieden habe – eine extra Schlaufe einnähen, durch die dann die Kordel gezogen wird.

Beim Nähen habe ich mich vor allem an der Anleitung von Mo*moselle orientiert. Ihre Anleitung fand ich am Einfachsten. Und da der Turnbeutel eines meiner ersten richtigen Projekte mit meiner Nähmaschine war (ich behandele sie leider etwas stiefmütterlich), war das der perfekte Anfang.

Meinem Mann habe ich auch noch einen Partner-Beutel versprochen. Der kommt noch. Bestimmt.

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Cheerleader

…. oder: Wedeln, was das Zeug hält!

Das haben wir am 08.08. beim Bruder von meinem Mann und seiner Frau getan. Zur Hochzeitsfeier natürlich.

Und dafür habe ich 70 Wedel aus Krepppapier in den Farben der Brautleute gebastelt.

Ich zeige euch mal wie:

Das ging eigentlich relativ simpel. Man braucht nur Krepppapier, Schaschlik-Spieße, eine Schere und einen Klebstift. Das Zeitkonto wird nur voller, je mehr man von den Wedeln machen muss. ;)

Die beiden hatten eineTrauung im Freien auf einer Terasse mit Blick auf die tolle Eifellandschaft. Wind gab es auch. Und unsere Wedel haben im Wind geweht. Hach, ein Traum… Das war ein richtig schönes Bild.

Eigentlich wollte ich auch davon ein, zwei Bilder zeigen. Allerdings hat das Brautpaar vorher Speicherkarten verteilt, die sie dann auch wieder eingezogen haben. Und bisher gibt es noch keinen Dropbox-Link. Aber bevor die Hochzeits-Saison vorbei ist….

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~ Archiv ~ Kleenes Kommödschn

Das Schlafzimmer musste mal wieder richtig aufgemöbelt werden. Unter anderem haben wir uns zwei Schränke (einen für jede(n)!) und einen Wäscheschrank in grün gekauft. Und zur Feier des Tages bzw. Wochenendes habe ich auch meine  kleine grüne Shabby-Chic-Kommode von sämtlichen Ohrringen, Armreifen und Ketten (oberflächlich) befreit und sie schön ordentlich in kleine Kästchen in den Schubladen verteilt.

Somit ist mein kleines Kommödchen, was ungerechtfertigter Weise von unseren Umzugshelfern als „Puppenküche“ beschimpft wurde, wieder äußerst ansehnlich und als Archiv vorzeigbar:

Ursprünglich handelte es sich um eine unbehandelte Ikea-Kommode, die ich in Zusammenarbeit mit meinem Mann voletzten Sommer bepinselt, (nochmal) bepinselt und abgeschliffen habe.

Ich mag die grün-weiß-Kombi sehr, sehr gerne. Und jetzt, so aufgeräumt, passt sie wunderbar ins Schlafzimmer.

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Sommer-, Sonnen-, Ethno-Kette

Als ich noch ein kleines Kind war, bin ich mit meiner Familie immer nach Zandvoort in den Urlaub gefahren. Neben dem holländischen Softeis ist eine meiner wachesten Erinnerungen, wie ich eine Sträne aus Wolle in die Haare geflochten bekommen und mindestens den ganzen Urlaub lang bewundert habe. In meiner größten Punk-Phase dann, mit 16 oder so, haben meine Freundinnen und ich uns wieder nach Anleitung eines Buches solche Wollsträhnen in die Haare geflochten und fanden es total cool.

Und jetzt trage ich sie um den Hals.

Im Sommer möchte man doch immer ein bisschen Hippie, Indianer oder Woodstocker sein. Außerdem kriegt man von dem Garn keine Hitzepickelchen wie von Modeschmuck von H&M (So, jetzt ist es raus).

Eigentlich nimmt man eine Kordel oder ein Seil, irgendetwas festes in geeigneter Größe (so weit habe ich es auch noch befolgt) und dann wickelt man Garn in verschiedenen Farben drum herum.

Da es aber Sonntag war und ich nur Nähgarn da hatte, habe ich eben selbiges vierfach genommen um auch eine gewisse Stärke hinzubekommen. Hat eigentlich ganz gut geklappt.

Wenn man möchte, kann man auch zwei Farben auf einmal wickeln oder über eine andere Farbe mit Zick-Zack gehen. Es gibt bestimmt auch noch mehr Techniken. Aber mehr haben meine Kindheitserinnerungen nicht hergegeben. Soll euch aber nicht davon abhalten…

Die Enden habe ich dann mit Jersey-Garn umwickelt und noch einen Knopf als Verschluss genommen. Schon war sie fertig, meine Sommer-, Sonnen-, Ethno-Kette.

Ich freue mich!

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Nachdem ich mich im letzten Beitrag so über das graue Herbstwetter im Juni beschwert habe, bin ich heute lieber mal still und sage einfach nur: Ich liebe die Hitze! Yeah!

Aber das Wetter tut mir irgendwie auch Leid. Egal, was es macht, es macht es einfach nicht richtig und wird ständig angenölt…

Naja, zu anderen Themen:

Eigentlich bin ich ja nicht so der Papeterie- und Stempel-Freak. Aber um unsere DIY-Hochzeit zum Abschluss zu bringen, wollte ich (mit tatkräftiger Unterstützung natürlich) auch unsere Danksagungen selber basteln. Da wir über 60 Karten brauchten, sollte es auch etwas einfaches und schnelles sein. Also wurde gestempelt und beklebt.

Wobei mich ehrlich gesagt sowohl das Washi-Tape als auch die Stempelfarbe etwas gepiesackt haben: Das Washi-Tape hat sich an den Enden immer etwas aufgerollt und der Stempel hat auch noch Tage später abgefärbt. Lag vielleicht an der Pappe!? Ich habe es aber ignoriert. Und bis jetzt hat sich auch noch kein Karten-Adressat über abgefallene Wimpelgirlanden oder blaue Finger beschwert. Ist halt selbst gemacht. ;)

Die Spitze ist übrigens aus diesen großen runden Tortenspitzen.

Ein wunderschönes Wochenende zusammen, immer schön im Schatten bleiben und genügend trinken!